Gisela Mennerich empfiehlt:
Rüdiger von Fritsch
Die Geschichte in mir
Verlag: Siedler 2026
„So weit wie der Mond
Rundgeschliffene Scherben“
So beginnt seine Geschichte.
„Es gab vieles, das ich mir von den Erwachsenen nicht erklären ließ, weil ich mir meinen eigenen Reim darauf machte.“ (S.9) „Die Geschichte in mir“ ist der Titel des Buches von Rüdiger von Fritsch (Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert), in dem er 100 Jahre Familiengeschichte unterbringt.
Mir ist beim Lesen, als ließe er mich durch ein Fenster schauend teilhaben an seiner Auseinandersetzung mit dem geistigen Erbe seines Vaters und der ach so bekannten Familie derer von Fritsch.
Wir begleiten lesend Menschen auf ihren Lebenswegen und zur Orientierung können wir Landkarten betrachten: Astrid von Fritschs Fluchtroute Januar bis April 1945. Hilfreich ist auch „Das Baltikum zur Zeit der Deutschen Besetzung 1941 – 1944“. Dieser ‚Spiegelbestseller‘ ist vielfach vorgestellt worden und ist sehr lesenswert.
Rüdiger von Fritsch ist am 17. November 2026 um 18 Uhr in Lüneburg im Nordost Institut persönlich zu erleben, wo er dieses Buch vorstellen und sicher auch Fragen zu Russland beantworten wird.